*** ...allen ein sonniges 2017 ***
#1

No Euro, please !

in Schweden 16.06.2011 00:02
von Gast (gelöscht)
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In Schweden hat der Euro wohl keine Zukunft........

http://sverigesradio.se/sida/artikel.asp...artikel=4556045

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#2

RE: No Euro, please !

in Schweden 16.06.2011 08:57
von Shelaft (gelöscht)
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Zitat von Aline
In Schweden hat der Euro wohl keine Zukunft........

http://sverigesradio.se/sida/artikel.asp...artikel=4556045



In Deutschland aber auch nicht,wenn es sooo weitergeht!!!
Frage: Was hat der Euro uns bisher gebracht?
Antwort: Fast Alles wurde teurer,bis auf wenige Ausnahmen!

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#3

RE: No Euro, please !

in Schweden 16.06.2011 15:16
von hjermind • 1.133 Beiträge

Hej!
Ich bin mir sicher, es wird keinen Schweden geben, der 1000€ ablehnt wenn ich sie ihm anbiete.. dann tauscht er sie in SEK und meint jetzt ist das Geld sicherer.
Was will ich damit sagen:
Schweden ist wie Deutschland ein stark exportorientiertes Land. Schweden als auch Deutschland werden nur ihren Wohlstand/Geldstabilität halten können, wenn es den Ländern die Ihre Exporte abnehmen gut geht.
Die in Schweden herrschende Stimmungslage hat keine wirklich wirtschaftliche Substanz!!! Denn, geht es dem Handelspartner nicht gut..., kann er seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, dann geht es auch dem exportorentiertem Land nicht gut incl. seiner Währungsstabilität.... es trifft dann auch die Schwedenkrone. Und der Binnenmarkt alleine kann den Wohlstand bzw. die Geldstabilität schon gar nicht gewährleisten.
Kurz: Eine(n) dauerhaften Wohlstand/Geldstabilität kann es nur geben, wenn die Wertschöpfungen aller Beteiligten in der Wirtschaftsgemeinschaft zusammenpassen und diese Wertschöpfungen sollten völlig unterschiedliche in dem Markt gebrauchten Produkte sein!!!
Da dieses aber nur selten zutrifft, verschulden sich sehr oft Staaten, um unsere exportorientierten Produkte kaufen zu können, da sie sie selbst nicht herstellen können. Und das ist gleichbedeutend mit dem symbolhaften 1000€ Geschenk , mit dem ich dieses Post begann. Denn Schulden sind ja im Falle einer Insolvens nicht's weiter wie verfrühstückte "Geldgeschenke"/Geldwerte eines Investors, die man/der Staat nicht mehr bedienen, geschweige denn zurückzahlen kann.
Und da beißt sich die Katze in den Schwanz. Müßten doch grade diese Staaten, die kurz vor der Schuldenfalle stehen Exportüberschüsse erwirtschaften, um damit ihre Schulden tilgen zu können...denn es sind nun mal keine echten Geschenke. Aber für alle ist eben nicht genügend Markt da. Grade in einem globalen Wettbewerb, den eh die "starken" unter sich aufgeteilt haben bzw. nach ihren Marktregeln aufteilen.


Ralf,
deine gefühlte Einschätzung mit dem Teuro ist meiner Meinung nach nicht zutreffend.

Schaue dir nachfolgenden Link an:
---> http://www.destatis.de/jetspeed/portal/c...=renderSVG.psml

Dem Verbraucherpreisindex siehst du die Euroeinführung ab dem 1.1.2002 nicht an!!
Du kannst dort auch dein persönliches Konsumverhalten einstellen/gewichten! (Linke Schaltfläche und dann mit den Schiebereglern gewichten)

Was aber z.B. passiert ist:
Es ist das Realeinkommen (Renten..., Löhne, Gehälter) nicht mit der Inflation gestiegen und es wurden uns Pflegeversicherungsbeiträge und höhere Krankenbeiträge (Quartals/Medikamentenkosten sowie ungleiche Kostenaufteilung Arbeitgeber/Arbeitnehmer aufgebürdet. Aber das hat ja nicht unmittelbar mit dem Euro zu tun.

Grüsse Helmut und viel Spaß mit dem Verbraucherpreisindex-Kalkulator. Gewichte mal dein Verbraucherverhalten..., du wirst sicher NICHT die immer wieder viel gehörte Meinung bestätigt finden... "die Preise sind gleich, nur aus DM ist der Euro geworden"!

PS.
Über die Güterauswahl, kannst du z.B. sehen, wie sich die Preise bei Elektrogeräten verändert haben. Da haben sich die Preise in etwa halbiert seit der Euroeinführung... hat aber auch nichts mit dem Euro zu tun, sondern in der breitflächigen Vermarktung. Und immer kleiner, immer besser, immer leistungsfähiger muß ja an den Mann gebracht werden...


zuletzt bearbeitet 16.06.2011 21:05 | nach oben springen

#4

RE: No Euro, please !

in Schweden 16.06.2011 23:28
von Shelaft (gelöscht)
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Guten Abend!
Helmut,Du magst ja mit dem Verbraucherpreisindex schon Recht haben,aber glaubst Du nicht auch,
man hat solche Veröffentlichungen nicht etwas frisiert? Über das Thema Euro - Teuro wurde ja schon
öfters im Fernsehen gestritten,naja rausgekommen ist meist nicht viel,aber teilweise wurde doch die
Anpassung des Euros,an die D_Mark zugestimmt.Hier ein persönliches Beispiel,ich bin vor 10Jahren
exakt,mit der gleichen Fähre,zur gleichen Zeit,mit gleicher Kabinengröße,aber ohne Hänger nach
Schweden gefahren.Ich habe für die Hin- u.Rückfahrt 280 D-Mark bezahlt,dieses Jahr bezahle ich
mit Hänger(40€) satte 369€ und da habe ich noch 36€ gespart(Frühbucher).Jetzt erkläre mir,daß
da kein Teuro im Spiel ist,der Kraftstoff ist es 100%-ig nicht,aber auch die Personalkosten können
es nicht sein,da die Besatzung um 25% abgebaut wurde.Meine Frau schreibt sich ab und zu vers.
Preise auf! Selbst ein simples Fischbrötchen wird ja schon 1:1 verkauft,was ist denn da 100%
teurer geworden,50% wären ja noch vertretbar.Nee,nee!! Helmut,es ist wie Ikea,denn überall lauern
versteckte Kosten bzw.Preiserhöhungen.
Die Schweden sollen nicht so sicher,mit Ihrer Krone sein,denn für eine Landeswährung macht sie
täglich ganz schöne Sprünge.Gut,beim Euro ist es auch nicht viel besser,aber wieviele Faktoren
spielen da eine Rolle,die Schweden sollten sich mal ein Beispiel,an der dänischen Krone nehmen.
Leider bin ich kein Wirtschaftsexperte,möchte auch keiner sein und will mich auch nicht damit
beschäftigen!! Vieleicht sehe ich die ganze Materie etwas zu eng,aber was solls,die Erde dreht
sich trotzdem weiter und morgen ist Wochenende!
Gute Nacht!
Ralf

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#5

RE: No Euro, please !

in Schweden 17.06.2011 08:22
von hjermind • 1.133 Beiträge

Guten Morgen!
Ralf, frisiert ist da nichts. Man kann sich höchsten über die ca. 700 Güter und deren Gewichtung in den Warenkörben "streiten", in wie weit sich dort der "durchschnittliche Konsument" wiederfindet. Letztendlich dient ein solcher Warenkorb und deren Preisentwicklung ja nicht nur Politik und Wirtschaft als Thermometer, sondern dient auch dem Inflationsvergleich unter verschiedenen Ländern und fließt in Wertsicherungsklauseln in privatrechtlichen Verträgen ein.
Das der von mir verlinkte Kalkulator vereinfacht ist, ist richtig! Es wird kein Interessent 700 Schieberegler der unterschiedlichtsten Güter bewegen wollen.
Du hast Beispiele genannt, wo du den Teuro drin siehst. Auch ich könnte Beispiele nennen. Nehmen wir z.B. die Kosten für meine Stuga in S.
1999 waren es 100,- DM pro Monat (Versicherung, Strom, Steuer, kommunale Abgaben) Heute sind es 150,- Euro also Faktor 3 und die Preistreiber waren: Steuer, Strom gefolgt von den kommunalen Abgaben. Bei der Versicherung gab es nur moderate Erhöhungen. Dieser Faktor 3 (der in Schweden und nicht im Euroraum entstanden ist) kann aber nicht mit dem Euro begründet werden, denn der Kurs SEK zur DM oder SEK zum Euro hat sich ja wertmäßig nicht großartig verändert.
Die Bregott hat sich von (1999)15,-SEK auf heute (2011)26,-SEK verteuert, was einer Steigerung von 4,7% pro Jahr entspricht!
Noch ein Beispiel:
Benzin kostete 1978 ca. 50Pfennig (25Cent) und heute ca. 1,60€ das entspricht über die 33Jahre einer Preissteigerungsrate von knapp 5,8% diese inflationskorrigiert ergibt dann so um die 3%! Wird aber von uns auch als dominater Preistreiber empfunden!
Wie ich ja schon schrieb:
Der Hauptgrund und was wir alle merken ist die Tatsache, dass die Realeinkommen nicht mehr mit der Inflation steigen, also einen Teil der Zinseszins bedingten Teuerung damit wieder aufgefangen wird. Da können im Jahre schnell ein paar hundert Euro zusammen kommen und die fehlen in unseren privaten Kassen!
Dein Hinweis auf die ganzen Billiglohnsegmente, wird sich sicherlich in der Zukunft sozialpolitisch und gesellschaftlich äußerst negativ für uns alle spürbar auswirken. Aber auch das ist meiner Ansicht nach nicht dem Teuro geschuldet, sondern einer aus dem Ruder gelaufenen Wirtschaftspolitik!!!
LG
Helmut


zuletzt bearbeitet 17.06.2011 09:16 | nach oben springen

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