*** ...allen ein sonniges 2017 ***
#1

Verleumdungskampagne gegen schwedische Frauen in Griechenland

in Schweden 15.04.2011 18:36
von Sara (gelöscht)
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Verleumdungskampagne gegen schwedische Frauen in Griechenland

Schwedische Frauen zeigen griechische Männer wegen Vergewaltigung an, um anschließend üppige Gelder aus so genannten „Vergewaltigungs-Versicherungen“ abzuschöpfen: Diese Behauptung kursiert nach Berichten mehrere schwedischer Medien seit geraumer Zeit in Griechenland und wird dort sowohl von der Presse als auch vom Rechtswesen verbreitet. Doch nach Aussage schwedischer Versicherungsgesellschaften entbehren diese Gerüchte jeglicher Grundlage........

http://sverigesradio.se/sida/artikel.asp...artikel=4458301


winke Sigrid

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#2

RE: Verleumdungskampagne gegen schwedische Frauen in Griechenland

in Schweden 15.04.2011 19:21
von Gast (gelöscht)
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Möchtest du, dass ich jetzt darauf antworte? Ich kann versichern, dass wir dann vermutlich den größten Streit wegen einer Sache haben werden, die definitiv nicht so ist, wie sie in den schwedischen Medien dargestellt wird!! Und die dazu noch eine Angelegenheit ist, die es einfach nicht wert ist, darüber zu diskutieren.

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#3

RE: Verleumdungskampagne gegen schwedische Frauen in Griechenland

in Schweden 15.04.2011 20:56
von Gast (gelöscht)
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Sigrid, entschuldige bitte, ich glaube, im habe im ersten Moment, als ich diese Meldung las, überreagiert. Meine Worte waren natürlich nicht gegen dich gerichtet.
Dieses Thema wird immer mal wieder, wenn man keine andere Schlagzeile hat, nach oben gespült. Und vor allem: dieses Thema ist absolut KEIN Thema in Griechenland. Die Leute in Griechenland haben momentan ganz andere, existenzielle Probleme. Glaub mir, ich lese jeden Tag griechische Zeitungen und höre Nachrichten, aber mit so einem reißerisch aufgemachten Schmarrn beschäftigt sich zur Zeit niemand in Griechenland. Dazu ist das Thema viel zu unwichtig. "Verleumdungskampagne gegen schwedische Frauen in GR" - mannomann als wenn wir keine anderen Probleme hätten!

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#4

RE: Verleumdungskampagne gegen schwedische Frauen in Griechenland

in Schweden 17.04.2011 08:04
von Sara (gelöscht)
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Zitat von Aline
Möchtest du, dass ich jetzt darauf antworte? Ich kann versichern, dass wir dann vermutlich den größten Streit wegen einer Sache haben werden, die definitiv nicht so ist, wie sie in den schwedischen Medien dargestellt wird!!



Aber ist diese Meldung nicht ein gutes Beispiel dafür, wie die Medien tatsächliche Sachverhalte entweder bewusst ungenau wiedergeben oder aus einer Mücke einen Elefanten machen?

Es sind die Nachrichten- und Presseagenturen, die Informationen über aktuelle Ereignisse als vorgefertigte Meldungen für Massenmedien liefern und mithin für Massen von Lesern Meinungsmache betreiben. So ist bspw. die Frage nach der Seriosität der Berichterstattungen über die Unruhen in Nordafrika durchaus berechtigt, aber wer hat sie sich gestellt?
Die Medien hatten sich auf die Seite von Assange geschlagen, weil sie auch um ihre sog. Pressefreiheit fürchten, die so frei wie sie eigentlich sein müsste, schon gar nicht ist, sondern im politisch korrekten Rahmen berichtet. Und aus diesen Presseberichten fischen sich die Leser natürlich den Aufhänger schlechthin heraus. Die FAZ schreibt:

Der schwedische Vergewaltigungsparagraph hat vier Absätze. Der erste geht darauf ein, dass jemand durch Körperverletzung, mit Gewalt oder durch Drohung zum Beischlaf oder zu vergleichbaren Handlungen gezwungen wird. Der zweite Absatz behandelt die Ausnutzung eines hilflosen Zustandes, wie etwa dem Schlaf, zum Geschlechtsverkehr. Im dritten Absatz geht es um den „minder schweren Fall“. Dies ist der Absatz, unter den Assanges angebliche Tat fallen könnte. Darin heißt es, dass eine Vergewaltigung minder schwer sei, wenn eine der im ersten oder zweiten Absatz formulierten Taten als minder schwer einzustufen ist. Der vierte Absatz des Paragraphen enthält den „schweren Fall der Vergewaltigung“.

Die Einschätzung, wonach im schwedischen Recht eine Vergewaltigung in einem minder schweren Fall vorliege, wenn sich die Frau nach dem Sex unwohl fühle oder sich ausgenutzt vorkomme - wie in den Medien diskutiert -, hält Drackert für unzutreffend.


http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F...n~Scontent.html

"Inzwischen hat der Mediziner seine Aussage zurücknehmen müssen und eingeräumt, sie habe sich einzig auf die „allgemeine Meinung“ gegründet." heißt es in dem Artikel von sverigesradio, aber die "allgemeine Meinung" wird erst wieder durch die Massenmedien korrigiert werden können.


winke Sigrid

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